Mastlegen + Überführung

Dank Björnös spontaner Hilfe und seiner ruhigen Art wurde das Mastlegen heute zum Kinderspiel. Ganz ohne Stress und es ist auch nichts über Bord gegangen. Prima!
Wärend der Überfahrt nach Laboe gab es noch einen Saisonabschlußcherry für Rastmus und mich. Es wurde zwar schon etwas dunkel, aber das Restlich reichte gerade noch so einen Liegeplatz zu finden. Der halbe Hafen war voller Möwen und Krähen. Ein echter Halloweenmoment als ich an denen vorbeigetuckert bin und sich der eh schon dunkle Himmel noch dunkler färbte weil unzählige Vögel aufstiegen. Dementsprechend vollgeschittert sind die Stege. Aber in Landnähe habe ich einen noch recht sauberen Platz erwischt. Neben Björnö gilt mein Dank natürlich meiner Lieblingsmitseglerin, die den Fahrdienst übernommen hatte und mich zurück nach Mönkeberg brachte.

Hanseboot2014

In Foren konnte ich im Vorwege von leeren Hallen und kein Publikum lesen. Dies kann ich nicht bestätigen. Gestern, am Mittwoch, war ein angenehmes Treiben zu erleben, ohne länger als 5 Minuten irgendwo warten zu müssen ein Boot zu besichtigen. Natürlich schrumpft die Messe mit der Zeit, aber mir ist sie noch groß genug. Ich hätte auch einen ganzen Tag gucken, schnacken, informieren, stöbern können, aber meine Füße merkte ich nach 5 Stunden auch so genug. Ausser zwei T-Shirts habe ich allerdings nichts ergattern können. Entweder die Dinge auf meiner Liste waren nicht vorrätig (z.B. Antifouling), oder die interessanten Stände warben mit Online-preisen (z.B. Rollenblöcke), auch auf freundliche Anfrage gab es keine weiteren Rabatte, dann muss ich natürlich die Sachen auch nicht umherschleppen. Der Chef vom ELAN-Stand war der unfreundlichste Typ mit dem ich zu tun hatte, aber es gab auch wirklich nette Begegnungen. 
Den Bente24-Stand fand ich persönlich echt gelungen und vor allem anders, nicht ganz so aufgeräumt und auf Hochglanz poliert, eher jung und locker, dazu gab es Flensburger aus´m Fass.   
Um etwas aus diesem Gewusel zu entfliehen, taten wir noch einige Schritte durch Planken & Blohmen. Das tat gut bevor es ins Auto und in den Stau ging. Hamburg ist voll von Baustellen. Zumindest fühlte es sich gestern so an. 
   
Vieln Dank an den DWD für die Einladung!!!
Nächstes Jahr mache ich wohl ne Messepause.

Absegeln = Segel ab

Heute ging es noch ein letztes Mal nach der Arbeit zum Segeln auf die Förde. Herrlich! Selbst ohne Segelklamotten wurde es nicht kalt. Die 7/11 habe ich auch noch getroffen. Pünklich zum Sonnenuntergang, welchen ich noch auf dem Wasser genoss, war ich vor meinem Hafen angekommen.
Es waren nur 1,5h, aber irgendwie echt schade, das es nun in die Segellose Zeit geht.
Die Genua habe ich im Restlicht auch noch eingesackt. Nun liegt sie segellos im Hafen und muß bis zum 1.11. verholt werden. Dann werden die Stege (Außen- und Mittelstege) geschlossen. Denke Samstag geht´s zum Mastlegen und danach direkt nach Laboe.

entpolstert

Zum Segeln war es mir heute zu ungemütlich, aber völlig untätig wollte ich natürlich nicht sein. So habe ich heute die Polster ins Winterlager (zu meinen Eltern) gebracht, die Sorgeleinen eingepackt und noch so Kleinkram erledigt. Sprayhood + Großsegel kommen als nächstes runter. Noch ist die Lütte komplett einsatzbereit.

AIS via App (erster Test)

Ahoi! Es klappt zwar noch nicht ganz wie gewünscht (ich denke sobald ich telefoniere, oder andere Dinge übers Händynetz abrufe stoppt die Übermittlung meiner AIS-Daten), aber der Anfang vom letzten Schlag ist inzwischen auf Marinetraffic.com zu sehen. Auch bin ich inzwischen zu finden 🙂

Die App mAIS ist kostenlos, aber registrieren muß man sich natürlich auf der Webseite von Marinetraffic. Es ist sicher kein Ersatz für ein echtes AIS-System, schließlich wird die Position nur im Netz und nicht auf echten Empfängern dargestellt, aber für einen abendlichen Positionsreport könnte es was sein.

Zu schön für Wendtorf

Heute ging es noch einmal raus. Knapp 18SM. Mittags dachte ich noch „nie nicht laufe ich bei dem Wetter aus“. Nebel, Regen, einfach ungemütlich. Statt dessen habe ich Blister & Fock von Bord genommen, das zum Glück auch diese Saison nicht gebrauchte Chemie-WC entleert, Teppich ausgeschüttet, abgewaschen, Wasserschlauch vom Steg eingepackt, Wassertank leer gepumpt, … Kurz nach 13uhr, also kurz nach einem kurzen Funkgespräch mit der 7/11, dann doch noch ausgelaufen. Es ging ganz komodig bis Heitkarte-LT. Geplant war Wentdorf, aber das Wetter wurde immer besser, also dieses gleich genutzt um ne Kreuz zurück anzusetzen. Nach „Party“ war mir heute eh nicht so. Bin auch froh inzwischen aufm Sofa gelandet zu sein. Trotzdem war’s noch mal schön.

Kochstudio „diLemmer“

Wie vor einiger Zeit versprochen kommt nun der Film über ein Nudelnkochen.
Nach einem langen und schönem Segeltag wollte ich, obwohl ich im Hafen (Wendtotf) festgemacht hatte, autark sein. Also ganz ohne Strom, Stegwasser, … nur mit Lebensmitteln die sich an Bord befinden.
Ok, ok, es ist nichts besonderes. Mir war es allerdings wichtig das das Vorgehen auch genau so auf dem Wasser bei leichter Briese, oder vor Anker hätte eingehalten werden können.