Tag 15 Eine Kreuz für die Statistik

Um 11uhr in der Früh startete ich in Damp die Maschine. 5h später habe ich im Heimathafen festgemacht. Dazwischen lagen x Reffvogänge. Am Wind sich nach Bülk zu kämpfen war nicht ganz einfach, aber die Zielkreutz in die Kieler-Förde hinein (bis zum immer noch ausgeflogenen Adler) war schon hart. Teilweise doppel gerefftes Großsegel mit zweifach gereffter Genua. 20SM, gut 17 davon unter Segeln. Beim Anlegemanöver glaubte ich erst an Salutschüsse, es war aber doch nur der Donnerhall des nahenden Gewitters 🙁

Am Ende bleibt das Resultat gruselig: knapp 80h auf See, davon gut 24,5 mit Geknatter. Es waren 294SM insgesamt ! Gefühlt trotzdem ein toller Törn!

Der Keltische-Ring hat sich geschlossen, der Wassertank entleert, die Reservezigaretten sind angebrochen, der ganze Rum ist fast leer, die Sehnsucht zu meiner Lieblingsmitseglerin groß, schlicht ENDE.

Gibt sicher noch einige Nachträge wenn ich die Bilder durchschaue und meinen eigenen Blog mal durchlesen.


Tag 14 Motortag

Nach 23Sm und knapp 6h in Schleimünde eingelaufen. Der Hafen war fast komplett dicht mit Algen. Beim Anlegen ist der Motor ausgegangen weil diese Biester sich um den Propeller gewickelt haben, aber der Restschwung reichte um den Steg zu erreichen. Dies war heute schon das zweite mal, dass der Motor apruppt streikte und das erste Mal war weitaus schlimmer. 5SM vor Schleimünde bekam ich hautnah die Verunreinigung der Meere zu spüren. Eine bläulich gefärbte Plastiktüte umklammerte den Propeller so stark das ich halb baden gehen musste um sämtliche Rückstände zu entfernen. Hoffe es ist auch alles raus. Hilfsbereitschafft gibt es zumindest die SY-GoJa (nicht zu verwechseln mit Christophs Schiff) motorte zu mir hin um Hilfe anzubieten. Danke!
Inzwischen ist es 16uhr und der Bug der „Dilemmer“ zeigt gen Duschen, äh Richtung Damp 😉


Tag 11-2 verlaufen beim Geocachen

Haben ein tollen Platz ergattert. Sind also in AErösköbing gelandet. Nach Pölsêrm,  Bierchen, Einkauf, stand Geocaching an. Nach drei erfolgreichen Funden wollten Torsten und ich unterschiedliche Heimwege antreten. Meine Varunante hat ungefähr 1,5h länger gedauert. Am Wasser entlang hatte ich mich verlaufen und dann den Weg zum Hafen verpasst. Bin auf einem Campingplatz gelandet. Kein Hauptausgang war zu finden, also ab durch einen Zaun dachte ich (es war inswichen stockdunkel), leider stand dieser unter Spannung und zawar Hochspannung, autsch! Also zurück, gut das die Stirnlampe so lange mitgemacht hat, hätte sonst ne Nacht im Freien bedeuteten können. Allses ist gut, bin nur erschöpft und brauche zwei Drinks zur Verarbeitung. Morgen Lÿö, Söby, oder wenns ganz schlimm kommt Hafentag. Grüße an alle Geocacher unter meinen Blogverfolgern!

Tag11 Klasse Kreuz + Idyll auf der Autobahn

Heute früh aus Lohals abgelegt. Durch den Svenborgsund durch und eine kleine Hafenrunde bei Dreyö gemacht. Nach knapp 8h kurz vor AErösköbing. Wo sonst auf dieser Strecke oft Verkehr und Hecktik Breschen war heute Ruhe und Idylle. Hoffe wir bekommen einen guten Liegeplatz. Für morgren ist mehr Wind angesagt. Na mal schauen. Gerade kam noch ein dienstlicher Anruf rein, konnte leider nur bedingt helfen.
Nun aber ab zu Torsten und dem gekühltem Anleger!