Noch nicht im Winterschlaf, aber schon im Winterlager

Aufslippen hat prima geklappt. 
Nach knapp 1100SM nur 3 Pocken am Wasserpass und eine Hand voll Muscheln rund ums Log, ansonsten nur Schleim der zu 97% mit dem Hochdruckreiniger verschwand. Nur leichte Algenablagerungen am Wasserpass weigerten sich hartneckig und werden später beseitigt. Danke Vaddern, für das Zugfahrzeug und die Unterstützung!
Nun steht die „di Lemmer“ neben Blue (dem VW-Bus von BusBombo) in der Scheune.
Leider lag mein Handy wärend des Kranvorgangs an Bord, darum kein Foto. 

Noch einmal um die Glockentonne …

… ging es gestern bei perfekten Segelbedingungen. Langsam geht es auf´s Saisonende zu. Overnight-Utensilien sind zum größten Teil von Bord. Reffleinen, Radarreflecktor, Flaggenleine sind schon abmontiert.
Da ich es mal wieder nicht nach Bornholm oder zumindest nach Koppenhagen geschafft habe, gebe ich meine Pläne für eine Atlantikrunde auf und konzentriere mich auf ein näheres Ziel:
BORNHOLM
soll es werden! Wann, mit wem, sowie ob mit der „di Lemmer“ steht noch nicht fest.

Die Farbe der See auf See! (1000!!!)

Mit Antjes Unterstützung konnte ich Sa-Nacht noch einen Geocache loggen. Sie kam mit dem Auto auf ne Portion Tütenbratkartoffeln vorbei. Klasse, hat mich gefreut!

Gestern ging es die Küste entlang rurück bis zur Kieler-Förde, dann über´s Fahrwasser motort und nach Damp gesegelt. Unterwegs gab es Geschwindigkeiten von 0,5 bis 5 Knt, einen Hornissenangriff, Tümmler, die Frage kam auf ab wann Diesigkeit (Dunst) eigentlich Nebel ist, klares Wasser bei dem man locker bis zu 4m Wassertiefe jeden Stein oder Krebs am Meeresboden erkennen konnte. Es wurden 29,5SM in 9h und 5Min. Dabei nur 50Min. mit Motorunterstützung 🙂
Mit dem Skipper der SIXTEN gab es noch nen Absacker (oder auch zwei).

Heute ging es um 9:50Uhr aus Damp los. Motor hatte ich nur zur Sicherheit angeschmissen, konnte aber nur mit Kraft aus der Rollgenua den Hafen verlassen. Nur mit diesem Segel ging es auch bis 200m vor meinem Heimathafen. Erstaunlicherweise klappte das Kreuzen in die Förde ganz anständig, was mit der Folkebootcrew los war die nicht mithalten konnte (trotz Vollzeug) bleigt mir ein Rätzel. 20,5SM * Schnitt 4,1Knt = 4h55Min.

Höhe Möltenort waren die 1000SM in jener Saison komplett!!!

Gestern unb heute war so entspanntes Segeln (bis auf in die Förde reinkreuzen) das ich knapp 200Seiten des Buches „die Farbe der See“ lesen konnte. Dafür das ich nicht so auf Romane stehe, ein klasse Buch!