Knappe 40Sm zum Abschluß

Heute war noch einmal ein klasse Segeltag. Knappe 40SM von Burgstaaken bis Wentdorf. Bis auf die lezten 2,5SM wirklich ein klasse Segelvergnügen bei überwiegebd Sonne. Nun hat Christoph Unterstützung von seiner Schwester bekommen. Abschließend kann ich sagen es waren schöne Tage und ein echtes Erlebnis mal so ein großes Schiff zu segeln.

Freitagsfrühstück bei viel Wind…

… noch im Hafen. Scheint so als verharren wir vorerst in Wartestellung. Windvorhersagen: W-NW 5-6 Böen 7-8. Das wäre genau gegenan und das ohne Sonne. Hm, muß ich nicht haben. Es soll ab Sa. 02Uhr abnehmen und etwas südlich drehen. Riecht nach einem Start gegen 6Uhr in der Früh um mittags in Wentdorf oder Laboe einzulaufen. Wir werden schauen… Nun ist der Frühstückstisch gedeckt und der Kaffee duftet 😉

Gioia = itl. Freude! Hoffe die haben wir morgen auch.

Werft: Royal Huisman
Typ: Staron-Ocean-Racer

Länge: 40Fuß
Breite: 12Fuß
Tiefgang: 2m
Gewicht: 9t

BJ. 1972
Material: Rumpf=Alu, Aufbau=Holz

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Heute sind wir die sagenhafte Strecke von Orth nach Burg gesegelt (ca. 5,5SM). Dafür ist das Großsegel schon wieder einsatzbereit 🙂
Morgen geht es bei vorhergesagten 5-6 in Böen 7Bft Richtung Westen. Vielleicht bis Kiel? Wir werden sehen.

Heute Nachmittag gab es Stefans Kuchen 😉

Schxxx DWD

Moin,moin!
Aktuell ist es 2:40Uhr. Christoph ist zu Bett, oder besser in die Koje. Ich sitze am Navitisch und versuche euch einige Daten und Bilder zu übermitteln, aber leider klappt es mit den Bilder überhaupt nicht 🙁
Dann also Schifftlich: Heute, achnee Gestern (also Mittwoch) ging es recht früh los, so gegen 10:30Uhr. Raus unter Motor und hoch die Segel. Langsam aber spürbar untersegelten wir die FehmarnSund-Brücke. Scho bald sank unser Speed unter 1Knt. Also mußte der Diesel dienst tun. Nach ner guten Stunde kam der leichte WInd zurück, Christoph wollte sich hinlegen, aber ich wollte noch eine Wende fahren, nach der Wende war der WInd wieder weg 🙁 Wieder ne STunde Motort. Dann kam Regen, aber auch etwas WInd auf. Ich schaltete das Radar ein und versuchte das erste Regengebiet westlich zu umfahren, aber plötzlich waren überall Regengebiete zu erkennen. Immerhin mit Wind. Nur unter Groß mit 3,5Knt kann es nicht sein, also Christoph mußte aufstehen und die Genua ausrollen. Ist auf so einem Dampfer bei inzwischen guten Wind nicht so einfach. Juhu richtiges SEGELN! Nach ner weitere Stunde waren die Relingsstützenhalter schon öffter untér Wasser, aber nichts dramatisches. Trotzdem bat ich Christoph die Segelfläche zu verkleinern. Also weg mit der Genua. Noch 7SM bis Bargenkop. Nur mit Groß preschten wir voran. Christoph wollte gerade die Kutterfock anschlagen als die Schräglage deutlich nachließ. Nein,nein nicht der Wind war Schuld, sondern das Großsel löste sich in seine Bahnen auf und zeriss. Motor an und mit 1,5Knt gegenan um das zerfetzte Großsegel zu bergen. Was tun? Weiter nach Bagenkop, oder umkehren? Nach 2Telephonaten sand fest wir drehen um. Nur mit Kutterfock ging es zurück nach Feharn. Die Wellen waren schon (meiner Meihnung nach) bis zu 1,5m hoch. Weit über 50SM gesegelt um evektiv ca. 5SM Richtung West zu machen 😉 Was für ein Segeltag! Aber Angst hatte ich auf der Goiga nie 🙂
Achja, was mich etwas beunruhigt, der Deuchtsche Wetterdienst hatte etwas von schwach umlaufend, später NW 3-4 erzählt. Tatsächlich hatten wir gemessen über 25Knt Wind, in einige Böen sicher noch mehr. Also ich wäre mit der „diLemmer“ auch raus gesegelt.
Toll Thies, schönen Dank dafür (ist nur Spaß)
 
Nachtinacht!
 
PS: Morgen werden wir wohl auf Fehmarn bleiben und versuchen das Jemand das Groß reparieren kann. Dann geht es entwender Freitag weiter gen Westen, oder ich muß doch auf dem Landweg… Dazu vielleicht morgen mehr Infos.

Auf gen Osten (aber nur via Auto)

Es ist gerade 19:41Uhr. Wir motoren aktuell stramm auf Fehmarn zu. Aber der Reihe nach. Gestern (Mo) war ich kurz nach 15Uhr in Warnemünde angekommen. Mächtig viel Trubel dort, aber interessant. Gegen 18Uhr kam Olli (der Servicemann) an Bord. Beim Ablegen brach leider der Gaszug, aber dank Ollis Improvisationstalent konnten wir uns doch noch auf machen und sind bis Rostock gekommen. Dort gab es eine Besichtigungstour der Volvo-Cupper. Klasse! Danach Pizza und nen Drink. Heute morgen mußte der Gaszug ersezt werden und den Dieselschlauch haben wir auch noch mitgetauscht. Noch einige Splinte und Kleinigkeiten und schon ging es zurück nach Warnemünde. Dort verließ uns Olli und wir stachen gegen 15Uhr (also 24h nach eintreffen auf der Gioia) in See. Herrlichstes Segeln bei gut 5,5Knt und Sonne satt. Leider hielt der fast perfekte Zustand nur 2,5h an, dann mußte der Brummwind ran, wobei hier das Brummen eher ein Surren ist. Noch 8SM bis Burg. TüßTüß und LiGrü von See!

und wieder kommt es anders …

Die FlensburgerFördeRundTour ist verschoben 🙁
Dafür fahre ich gleich nach Warnemünde um mit einer 12m Alu-Yacht und Christoph nach Kiel zu segeln :)))
Schlecht geschlafen, es war Vollmond und ich habe glaube ich sämtliche Varianten des Hin- und Herkommens übergegrübelt (jaja das WOrt giebt´s wohl nicht).
Das ist ein Abenteuer!
Nun noch einige Sachen von Bord der „diLemmer“ geholt und dann ab auf die Bahn. Nee, für DIE BAHN bin ich zu faul. Ich fahre mit dem Auto hin.
 
Mehr Infos über die Yacht gibt´s später.